Bitte, liebe Terroristen, haltet Euch an die Bürozeiten
Ein Fundstück aus der Solothurner Zeitung vom 12. Oktober, über das ich herzlich gelacht habe, möchte ich Euch nicht vorenthalten.
Der Artikel mit dem Titel "30 lange Minuten bis zum Start" beginnt folgendermassen: "Bis heute kann die Luftwaffe nur zuschauen, wenn ein Flugzeug ausserhalb der Bürozeiten verbotenerweise in helvetischen Luftraum eindringt. Kampfjets, Piloten und Bodenpersonal stehen ausschliesslich an Werktagen zum Einsatz bereit, und das auch nur tagsüber." Als ob sich Terroristen an Bürozeiten halten... Da können wir momentan nur hoffen und allenfalls beten, dass es niemandem in den Sinn kommt, mit einem Kamikaze-Angriff ein helvetisches AKW zu attackieren.
Nur damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich unterstütze nicht die Motion von FDP-Ständerat Hans Hess (OW), welche die Einführung eines permanenten Luftpolizeidienstes verlangt, Kostenpunkt: 15 Millionen Franken. Vielmehr würde ich eine Luftwaffe, die nur zu Bürozeiten einsatzfähig ist, gänzlich grounden, weil sie schlicht überflüssig ist.
Der Artikel mit dem Titel "30 lange Minuten bis zum Start" beginnt folgendermassen: "Bis heute kann die Luftwaffe nur zuschauen, wenn ein Flugzeug ausserhalb der Bürozeiten verbotenerweise in helvetischen Luftraum eindringt. Kampfjets, Piloten und Bodenpersonal stehen ausschliesslich an Werktagen zum Einsatz bereit, und das auch nur tagsüber." Als ob sich Terroristen an Bürozeiten halten... Da können wir momentan nur hoffen und allenfalls beten, dass es niemandem in den Sinn kommt, mit einem Kamikaze-Angriff ein helvetisches AKW zu attackieren.
Nur damit ich nicht falsch verstanden werde: Ich unterstütze nicht die Motion von FDP-Ständerat Hans Hess (OW), welche die Einführung eines permanenten Luftpolizeidienstes verlangt, Kostenpunkt: 15 Millionen Franken. Vielmehr würde ich eine Luftwaffe, die nur zu Bürozeiten einsatzfähig ist, gänzlich grounden, weil sie schlicht überflüssig ist.
Kulturflaneur - 13. Okt, 00:04
Im Land von Pestalozzi ist das Spazieren ohne Lernziel und neue Erkenntnis bald nicht mehr möglich. Es gibt Orte, wo sich drei, vier Themenwege überlagern. Wer von Emmenbrücke der Reuss entlang abwärts geht, soll sich gleichzeitig mit unserem Sonnensystem, dem Ökosystem des Flusses und 50 Holzskulpturen auseinandersetzen. Etwa hinter jedem zehnten Baum lauert da ein Planet, eine Lehrtafel oder geschnitztes Kunstwerk auf den arglosen Spaziergänger.
Für den Kanton Luzern listet die Datenbank 34 Lehrpfade auf – die Liste wird laufend erweitert. Haben Sie gewusst, dass es in Luzern und Littau vier Naturlehrpfade, etliche naturkundliche Rundgänge und einen Klimaweg (vom Obergütsch ins Eigental) gibt? Und nichts wird von der Lehrpfaditis verschont: In Giswil muss der