Lesung im Hallenstadion
Fürwahr: Dickens war der erste Popstar in der Literatur und würde heute im Zürcher Hallenstadion auftreten.


An der Weltausstellung 1992 behauptete der Künstler Ben Vautier keck, dass die Schweiz nicht existiert (Bildquelle: Blog von Christoph Roos, der sich ebenfalls über Swissness Gedanken macht) — heutzutage sind im Sommer häufig solche Schweizerkreuz-T-Shirts auszumachen, die mit offensichtlichem Stolz getragen werden (Bildquelle: www.switzerland.org).
Ausschnitte aus Eidgenössisch Moos, hochgeladen von Ochsenklar.

Bildquelle: www.liberaler.ch

Zum Vergrössern auf die Grafik klicken! Die Grafik vergleicht die Steuerbelastungen von besser situierten Familien und mittelständischen Unternehmen in den sechs Kantonshauptorten der Zentralschweiz. Ocker: Die Auswirkungen der vom Kanton Luzern für 2011 geplanten Steuersenkungen. Quelle: Finanz & Wirtschaft Kanton Luzern, 2. Dezember 2008 (PDF).
2010 hat der Frankfurter Stadtforscher Klaus Ronneberger, ein alter Bekannter von mir, im Rahmen des von dérive veranstalteten Festivals urbanize! einen Vortrag über den 1991 verstorbenen Stadtphilosophen und -soziologen Henri Lefebvre gehalten. Dérive - Radio für Stadtforschung brachte am 3. Januar eine leicht gekürzte Fassung dieses Vortrags, nachzuhören auf dem cultural broadcasting archive. Unter dem Titel "Ich bin ein Partisan des Möglichen" gelingt es Ronneberger in einer knappen halben Stunde, dem Publikum Leben und Werk des unglaublich produktiven französischen Philosophen und marxistischen Stadtforschers näher zu bringen — was nicht einfach ist, sind doch Lefebvres Gedankengebäude hochinteressant, aber auch komplex und nicht einfach zugänglich.
Bilderquelle: Fotostream von dérive auf flickr
Dérive - Radio für Stadtforschung: Immer am ersten Dienstag im Monat um 17.30 Uhr, im Raum Wien auf UKW 94.0 oder als Livestream
verhasste "System Escher". Im Kanton Zürich wünschte sich das Volk eine Revision der Verfassung — die repräsentative Demokratie mit ihren liberalen Grundsätzen war am Ende. Die neue Verfassung wurde 1869 mit überwältigendem Mehr angenommen. Sie brachte den Zürchern (die Zürcherinnen verlangten damals vergeblich das Stimm- und Wahlrecht) neben der direkten Demokratie mit Initiative, Referendum und Volkswahl von Regierung, Bezirksbehörden und Beamten einige weitere Verbesserungen. Quelle: www.sauberer-finanzplatz.ch
Dass Eschers Machtfülle auf demokratischem Weg zurückgestutzt wurde, kommentierte Blocher so: "Es zeigte sich, dass die Schweiz eine allzu augenscheinliche Machtballung nicht duldete und allzu grosse Gestalten nun einen Kopf kürzer machte – wenn auch zum Glück nicht auf der Richtstatt, sondern an der Urne." Wenn ich mir die Folgen von Eschers rücksichtsloser Machtpolitik ansehe, ist es mir lieber, wenn Mediokrität zur Staatsräson wird und das direktdemokratische System dafür sorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Zum Glück gilt dies auch für Machtpolitiker Christoph Blocher!Das Sylvestermenü 2011
Kleiner Apéro mit Variazione di Antipasti
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Nüsslisalat mit Morchelpastete
Lauwarmer Stangenselleriesalat
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Eglifilets Zuger Art
Salzkartoffeln und Fenchelgemüse
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Zitronen-Frischkäse-Köpfli